MUSKELVERSPANNUNG – Definition, Risikogruppen, Ursachen

Muskelverspannung – Definition

Viele Menschen haben täglich Probleme mit ihren Muskeln, die angespannt sind und überreizt, oder sogar dauerhaft schmerzen. Oftmals geht es sogar soweit, dass die Muskelverspannungen so schmerzhaft sind, dass diese sämtliche körperlichen Aktivitäten behindern oder man sogar bettlägerig wird.

Obwohl man von Muskelverspannung im Nacken, in den Schultern oder im Rücken selbstverständlich nicht stirbt, können sie jedoch äußerst unangenehm sein und stellen heutzutage eines der am weitesten verbreiteten Gesundheitsprobleme in Europa oder den USA dar.

Trotz wesentlicher ergonomischer Verbesserungen im Arbeitsumfeld während der letzten Dekade ist die tatsächliche Anzahl von Fällen mit starker Muskelverspannung nicht zurück gegangen. Eine Studie der EU aus dem Jahre 2006 hat herausgefunden, dass ein Drittel aller befragten Arbeiter unter Muskelverspannung leiden.

Muskelverspannung – Risikogruppen & Symptome

Muskelverspannungen gehören für viele Menschen zum Alltag – nicht nur in körperlich anstrengenden Jobs, sondern auch im Büro, an der Kasse im Supermarkt oder in der Verarbeitungsindustrie. Selbst gut durchtrainierte Sportler sind von diesem Problem nicht befreit. Muskelverspannungen können sich langsam entwickeln, oder plötzlich auftreten, z.B. durch falsches Laufen oder durch Überbelastung der Muskeln.

Auch Menschen mit Übergewicht leiden häufig unter Muskelproblemen, genauso wie viele Frauen, die dauerhaft hochhackige Schuhe tragen. Muskelverspannung äußert sich in vielen Fällen in einer verspannten Rückenmuskulatur, was zu unangenehmen Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule führen kann. Auch eine verspannte Nackenmuskulatur kann Schmerzen in der betroffenen Nackenmuskulatur auslösen. Selbst Kopfschmerzen sind sind sehr häufig die Folge von Muskelverspannung im Rücken- und Nackenbereich.

Muskelverspannung – Ursachen

Die am häufigsten festgestellte Ursache für Muskelverspannungen sind Durchblutungsstörungen bzw. eine schlechte Blutzirkulation im Körper. Es kann hierbei zu hohem intramuskulärem Druck und somit zu Krämpfen in der Muskulatur kommen. Psychologischer Stress kann ebenso zu Muskelverspannungen führen, so wie sich ständig wiederholende Arbeitsvorgänge – dies kann sogar zu Muskelversteifung führen, und überhöhter Schmerzempfindlichkeit.

Um Einfluss auf das Problem zu nehmen, sollten zwei Faktoren besonders betrachtet werden:

  1. Der Arbeitsumfang in Menge und Zeit
  2. Wie oft wird der gleiche Arbeitsvorgang wiederholt

Diese beiden Faktoren sorgen insbesondere für eine schlechte Zirkulation des Blutes. Im Grunde steigt das Risiko von Muskelschmerzen und Muskelverspannungen mit der Menge an dauerhafter Muskelbelastung. Dennoch ist auch der mentale Aspekt nicht von der Hand zu weisen, denn mehrere Studien haben bewiesen, dass auch überhöhter Stress zu schmerzhafter Muskelverspannung führen kann.

Insbesondere fehlendes Entspannen nach der Arbeit, sei diese körperlich anstrengend oder nicht, spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Muskelverspannungen. Psychosoziale und psychologische Faktoren können dafür sorgen, dass sich Muskeln in nicht ausreichender Weise nach getaner Arbeit regenerieren.

Ein kalter Luftzug (ugs. „einen Zug holen“) kann ebenso der Auslöser für Verspannungen der Muskeln, speziell im Nackenbereich, sein.

Fehlbelastung und falsche Körperhaltung sind häufig die Ursache von schmerzhafter Muskelverspannung im Wirbelsäulenbereich, was dazu führt, dass der Körper zur Vermeidung der Muskelschmerzen in eine Schonhaltung gedrängt wird – und dies wiederum weitere Muskelverspannungen verursacht.

Dauerbelastung der gleichen Muskeln kann zu Sauerstoffmangel im betroffenen Muskelgewebe führen, was schmerzhafte Muskelverhärtungen zur Folge haben kann.

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