MENSTRUATIONSSCHMERZEN – Hintergründe, Symptome, Ursachen

Menstruationschmerzen - Hintergründe

Unter Menstruationsschmerzen leiden mindestens 50% aller Frauen - bis zu 15% dieser Frauen haben zudem starke Krämpfe, die teilweise unerträgliche Schmerzen hervorrufen können. Die Schmerzen treten im Bauch, Unterleib und im Beckenbereich auf, in zumeist erträglicher Form, können allerdings auch derart schmerzhaft, dass die regulären täglichen Aktivitäten maßgeblich eingeschränkt werden können.

Der medizinische Fachbegriff für Menstruationskrämpfe ist „Dysmenorrhö“, wobei man dieses Problem in primär und sekundär einteilen kann:

Primäre Dysmenorrhö haben die meisten Frauen und beginnt ca. 6-12 Monate nach Beginn der Menstruation (Menarche) – hierbei verursacht kein gynäkologisches Problem die Menstruationsschmerzen- und Krämpfe. Da die Schmerzen der primären Dysmenorrhö im Normalfall im Alter und nach einer Schwangerschaft geringer werden, deutet vieles darauf hin, dass die Gebärmutternerven verkommen, je älter die Frau wird, und ganz verschwinden nach einer Schwangerschaft.

Bei der sekundären Dysmenorrhö trägt ist zumeist eine Fehlfunktion des weiblichen Fortpflanzungsapparates die Ursache der Menstruationsschmerzen bei. Dieses Problem tritt in den meisten Fällen erst dann auf, wenn die Frau ihre Periode schon einige Jahre gehabt hat.

Generell kann man sagen, dass die Krämpfe während der Menstruation im Laufe der Zeit nicht schlimmer werden, sondern eher besser. Effektive Mittel gegen Menstruationsschmerz erleichtern vielen Frauen die Schmerzen während den Tagen.

Menstruationsschmerz - Ursachen

Jeden Monat bereitet sich die Innenauskleidung der Gebärmutter ( >>Endometrium = Gebärmutterschleimhaut) auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Nach dem Eisprung, sofern das Ei nicht von einer Spermie befruchtet wurde, schwillt die Schleimhaut an und stirbt ab. In der Folge wird sie abgestoßen und ausgeschieden, und im nächsten Monatszyklus bildet sich wieder eine neue Schleimhaut.

Im Rahmen des Absonderungsprozesses der Schleimhaut werden bestimmte chemische Verbindungen, die Prostaglandine, freigesetzt, die die Muskeln der Gebärmutter veranlassen sich zusammen zuziehen. Diese Kontraktionen “schieben” das tote Schleimhautgewebe also regelrecht durch den Gebärmutterhals, bis es aus der Vagina austritt.

Die Kontraktionen bzw. Schübe verursachen den bekannten Menstruationsschmerz, insbesondere dann, wenn ganze „Klumpen“ des blutigen Gewebes abgesondert werden, oder der Gebärmutterhals sehr schmal ist.

Zudem haben Testergebnisse gezeigt, dass Frauen, die mehr Prostaglandin produzieren als andere, stärkere Schmerzen in der Menstruation haben. Menstruationskrämpfe können mit jenen Krämpfen verglichen werden, die schwangere Frauen erfahren, wenn Ihnen künstliches Prostaglandin zur Einleitung der Geburt verabreicht wird.

Eine weitere anatomische Ursache von Menstruationsschmerzen kann eine nach hinten geneigte (= retrovertierte) Gebärmutter sein, und auch zu wenig Bewegung wird mittlerweile als Auslöser von Krämpfen während der Menstruation verantwortlich gemacht. Desweiteren kann emotionaler Stress Menstruationsschmerzen verschlimmern.

Menstruationsschmerzen - Symptome

Menstruationsschmerzen und Menstruationskrämpfe beginnen normalerweise kurz vor Beginn der Menstruation, sind am schlimmsten ca. 24 Stunden nachdem die Menstruation begonnen hat und klingen nach 2-3 Tagen wieder ab. Die Schmerzen sind hauptsächlich im Unterleib und Beckenbereich zu spüren, können sich aber auch auf den unteren Rückenbereich und die Beine ausdehnen.

Menstruationsschmerzen treten periodisch auf (starke Schmerzphasen wechseln sich mit schmerzfreien Phasen ab), oder kontinuierlich als dauerhafter, einförmiger Schmerz.

Darüber hinaus werden die Schmerzen während der Menstruation oftmals von Kopfschmerzen oder Übelkeit begleitet, oder auch von Verstopfung oder Durchfall – denn die für die Muskelkontraktionen in der Gebärmutter verantwortlichen Prostaglandine findet man auch im Darmtrakt.

Menstruationsschmerzen – Behandlung Behandlung von Gelenkschmerzen

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