SCHMERZEN IM HANDGELENK – Diagnose, Behandlung & Vorbeugung

Handgelenk: Tests, Untersuchungen & Diagnose der Schmerzen

Nicht jeder, der im Handgelenk Schmerzen hat, muss zwingenderweise einen Arzt aufsuchen. Kleinere Verstauchungen oder Zerrungen dauern oftmals nicht lange an und können üblicherweise mit Eis oder rezeptfreien Medikamenten und Schmerzgels behandelt werden.

Sollten die Schmerzen allerdings lang anhaltend und stark sein, oder sollten sich starke Schwellungen bilden, die mehrere Tage nicht verschwinden, ist der Gang zum Doktor angesagt. Denn: eine längerfristig verzögerte Behandlung von Handgelenksschmerzen kann zu schlechter Heilung, Bewegungseinschränkungen und im schlimmsten Fall zu einer Behinderung führen.

Um bei der ärztlichen Untersuchung den Schmerzen auf den Grund zu kommen, werden die Handgelenke hinsichtlich Schwellungen, Verformungen, Kraft beim Zupacken sowie Beweglichkeit untersucht. Auch die Intensität der Schmerzen sollte besprochen werden. Je nach Fall können im Anschluss folgende Heil- und Testmethoden diskutiert werden:

  • Röntgenaufnahme: Gibt Aufschluss darüber, ob Handgelenksknochen gebrochen sind und/oder ob Osteoarthritis vorliegt.
  • Computertomographie: Eine noch detailliertere Methode, um die Knochen im Handgelenk bildlich sichtbar zu machen. Röntgenstrahlen werden aus verschiedenen Richtungen eingesetzt, um ein zweidimensionales Bild zu erhalten.
  • Knochenscan: Hierbei wird eine geringe Menge an radioaktivem Material in die Blutbahn injiziert. Dadurch werden verletzte Knochenbereiche später heller sichtbar.
  • Kernspintomographie: Dieses Verfahren verwendet Radiowellen und ein starkes Magnetfeld, um detaillierte Bilder von Knochen und Gewebe zu erhalten.
  • Gelenkspiegelung / Arthroskopie: Hierbei wird ein stiftgroßes Instrument, welches eine Lichtquelle und eine winzige Kamera enthält, in das Handgelenk eingeführt. Auf einem Monitor sieht man die Innenansicht des Handgelenks.
  • Nerventests: Zur eingehenderen Untersuchung der Schmerzen (z.B. bei einem vermuteten Karpaltunnelsyndrom) am Handgelenk kann der Arzt ein sog. Elektromyogramm (EMG) vorschlagen – hierbei werden kleinste elektrische Ladungen, die die Muskeln im Hand- und Unterarmbereich abgeben, gemessen.

Wie man den Schmerz in den Handgelenken behandeln kann

Die Behandlung Ihrer Handgelenkschmerzen richtet sich nach der Art, des Ortes und der Schwere Ihres Problems, sowie nach Ihrem Alter und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand. In vielen Fällen reicht es, die Hand eine Weile zu kühlen oder sehr ruhig zu halten und jegliche Bewegungen zu vermeiden.

Rezeptfreie Schmerzmittel für das Handgelenk
Diese in sämtlichen Online-Apotheken erhältlichen Schmerzmittel gegen Gelenkschmerzen stehen in sehr vielen Fällen am Anfang jeder Behandlung. Voltaren, Mobilat oder Ibuprofen Schmerzgels oder Paracetamol können in Betracht gezogen werden.

Ruhetherapien
Sollte einer oder mehrere Knochen in Ihrem Handgelenk gebrochen sein, müssen die Knochenstücke zur optimalen Verheilung wieder exakt ausgerichtet und zusammengehalten werden. Hierzu wird ein Gips oder eine Schiene angebracht.

Auch wenn das Handgelenk “nur” schwer gestaucht oder stark gezerrt ist, müssen die Bänder und Sehnen über einen gewissen Zeitraum ruhig gehalten werden, wozu ebenso Gips, Schienen oder auch Handgelenkbandagen eingesetzt werden können.

Operationen
In manchen Fällen wird der Patient nicht um eine Operation herumkommen. Dazu zählen mehrfach oder kompliziert gebrochene Handgelenksknochen, wobei die Knochenfragmente mit Metallteilen wieder verbunden werden. Das gleiche gilt für gerissene Bänder oder Sehnen.

Da auch das Karpaltunnelsyndrom aufgrund eingeklemmter Nerven heftige Schmerzen im Handgelenk auslösen kann, muss nötigenfalls der Tunnel geöffnet werden um den Druck auf den Nerv aufzuheben.

Vorbeugung & Vorsorge

Grundsätzlich ist es schwierig, unvorhergesehenen Vorkommnissen, die Schmerzen in den Handgelenken verursachen können, vorzubeugen. Allerdings bieten folgende Ansätze zumindest etwas Schutz:

  • Knochen- und Gelenkstärke aufbauen: Dies geschieht durch die Einnahme von ausreichenden täglichen Mengen an Kalzium – empfohlen werden 1000-1200 Milligramm pro Tag für Erwachsene über 45. Zudem stärken Glucosamin-Präperate Gelenke, Bänder und Knorpel.
  • Gelenkstützen: Insbesondere beim Sport sollten Sie darauf achten, dass die Gelenke nicht allzu viel “aushalten” müssen. Gelenkstützen halten Gelenke fest im Griff und beugen Verletzungen vor.
  • Keine Dauerbelastung: Immer wiederkehrende Bewegungen des Handgelenks belasten es und können Schmerzen hervorrufen. Machen Sie regelmäßige Pausen, z.B. wenn Sie viel am Computer arbeiten. Auch ergonomische Tastaturen beugen Handgelenksschmerzen vor!

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