GLIEDERSCHMERZEN – Definiton, Symptome, Ursachen

Gliederschmerzen – Definition

Gliederschmerzen sind ein sehr individuelles Problem, das sehr unterschiedlich zum Vorschein kommt, und welches durch umweltbezogene, kognitive und emotionale Faktoren beeinflusst wird. Gliederschmerzen sind Schmerzen in den Muskeln und Gelenken der Beine und Arme, die aus bestimmten Erkrankungen oder Verletzungen resultieren, oder auch ohne bestimmte Ursache einfach zu Tage treten.

Man unterscheidet zwischen akuten Gliederschmerzen, die in direkter Verbindung mit einer Krankheit oder Verletzung (z.B. Fieber, Sportunfall) stehen, und chronischen Gliederschmerzen, die dauerhaft auftreten, nach einer Heilung, oder auch ohne erkennbare Ursache. Es gibt Fälle von chronischen Gliederschmerzen, die medikamentös behandelt wurden, aber dennoch Wochen- und monatelang andauerten. Ohne effektive Behandlung kann der tägliche Ablauf des Patienten, also Essen, Schlafen und Arbeiten, zur Qual werden.

Gliederschmerzen können zudem zu Depressionen, psychologischem Stress und Emotionsschwankungen führen.

Gliederschmerzen – Symptome

  • Schmerzen beim Stehen oder Bewegen der Arme und Beine
  • Geschwollene Gelenke, die sich nicht richtig bewegen lassen
  • Schmerzen in den Waden, die länger als 12 Stunden anhalten
  • Gerötete Stellen auf der Haut
  • Muskelschwäche, Muskelverspannungen oder Muskelkrämpfe
  • Unangenehmes Kribbeln in den Gliedern
  • Gliederschmerzen bei Berührung

Gliederschmerzen – Ursachen

Die am häufigsten vorkommenden Ursachen für Gliederschmerzen sind akute und chronische Krankheiten sowie Verletzungen (z.B. Stauchungen, Verletzungen, Überbelastung etc.), desweiteren Beschädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie Gefäßkrankheiten. Akute Gliederschmerzen sind häufig Begleiterscheinung von Grippe, Fieber und Infektionskrankheiten - dies ist als Abwehrreaktion des Körpers gegen die Infektion zu verstehen.

Gliederschmerz im Oberschenkel- und Unterschenkelbereich ist oftmals die Folge von Problemen mit dem Ischiasnerv, mit den Nervengeflechten im Lendenwirbelbereich (Plexus Lumbalis) oder mit dem vorderen Oberschenkelnerv (Femoralis).

Schmerzen in den Gliedern können auch mit psychischen Problemen in Verbindung stehen– in diesen Fällen können mentale oder emotionale Probleme Gliederschmerzen auslösen, verstärken oder verlängern.

Spinalkanalstenose - bei einer Spinalkanalstenose verengt sich der Rückenmarkkanal (Spinalkanal)) des Lenden- und Halswirbelbereichs, was zu Quetschungen der Nervenwurzeln führen und starke Gliederschmerzen verursachen kann.

In einigen Fällen lösen Muskelspasmen und Muskelzerrungen (z.B. durch Überbelastung bei körperlicher Betätigung) Gliederschmerz aus. Auch Nervenprobleme wie Neuralgie (Nervenschmerz) oder Karpal-Tunnel-Syndrom können Symptome von chronischem Gliederschmerz in den Armen sein. Das gleiche gilt für die Zeit nach einem Röntgentest im Achselbereich.

Arthritis, Gicht oder Rheuma verursacht geschwollene Gelenke sowie die Schwierigkeit, die betroffenen Gelenke in den Gliedern richtig zu bewegen. Durchblutungsstörungen in den Blutgefäßen können Auslöser von Gliederschmerzen in den Beinen sein, sowie dauerhafter Alkoholmissbrauch.

Gliederschmerzen – Diagnose, Behandlung Diagnose und Behandlung von Gliederschmerzen

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