FUßSCHMERZEN – Diagnose, Behandlung, Vorsorge

Fußschmerzen – Diagnose

Um Fußschmerzen korrekt zu diagnostizieren, sollte man sich seine familiäre Krankengeschichte genau ansehen und sich ärztlich untersuchen lassen. Insbesondere die familiäre Krankengeschichte enthält Informationen zu strukturellen Fußproblemen, oder Diabetes, Gicht und Arthritis etc. in der Familie.

Während einer ärztlichen Untersuchung werden die Füße, die Beine und der Rücken untersucht, die Körperhaltung und die Positionierung beim Stehen sowie der Gang. Es wird festgestellt, ob zusätzlich zu den Fußschmerzen noch Rötungen, Schwellungen oder Taubheitsgefühle vorhanden sind. Zudem definiert man, wo genau der Schmerz auftritt, wie stark dieser ist und was man allgemein gegen den Fußschmerz tun kann.

Der Arzt kann diagnostische Tests (z.B. Abbildungs- und Bluttests) durchführen lassen. Um Knochenbrüche, Frakturen oder Arthritis auszuschließen, und die Knochendichte zu ermitteln, wird eine Röntgenuntersuchung in Erwägung gezogen. Ein Bluttest kann Aufschluss über Gelenkrheumatismus geben.

Fußschmerzen – was tun?

Die Behandlung von Fußschmerzen ist unterschiedlich, hierbei kommt es auf die Ursache an. Leichte Fußschmerzen kann man mit dem Tragen von Schuhen mit viel Platz für die Zehen, mit dem Tragen von orthopädischen Schuheinlagen und mit der Entlastung des Fußes (wann immer möglich) beheben.

Eispackungen an der Schmerzstelle, um die Schmerzen und eventuelle Schwellungen zu reduzieren, sind dann sinnvoll, wenn das Eis nicht direkt mit der Haut in Verbindung kommt. Nehmen Sie Eisbeutel oder legen Sie ein Tuch dazwischen.

Unterstützende Kompressen mit einer festen, aber elastischen Bandage helfen, den Fuß zu stabilisieren. Leichtes Auftreten, bzw. den Fuß beim Laufen leicht anzuwinkeln, wird empfohlen.

Rezeptfreie Schmerz-Medikamente (z.B. Ibuprofen oder Acetaminophen / Paracetamol) eignen sich zur temporären Erleichterung von leichten Schmerzen im Fuß.

Schwerwiegendere Fälle, die nicht mit herkömmlicher Therapie behandelbar sind, können folgendermaßen behandelt werden:

  • Kortisonspritzen (bei Sehnenentzündung, Schleimbeutelentzündung, Plantar Fasciitis und Nervenreizung)
  • Rezeptpflichtige orthopädische Einlagen (um strukturelle Fußprobleme wie Plattfüße zu behandeln)
  • Physiotherapie (z.B. bei Achillessehnenentzündung)
  • Operation (bei z.B. Fersensporn)

Fußschmerzen – Vorsorge

Zur Vorbeugung von Fußschmerzen sollte man gut passende, nicht zu enge Schuhe tragen, die angemessen gepolstert sind und den Zehen und der Ferse genügend Platz bieten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihre Schuhe immer mit Socken getragen werden, und den entsprechenden Aktivitäten angepasst werden (also bequeme Hausschuhe im Haus, und Laufschuhe für die Fitness).

Füße sollten zudem regelmäßig gewaschen, und danach gründlich abgetrocknet werden. Zehennägel immer kurz halten, und auch die Füße mit Sonnencreme einschmieren, wenn es in die Sonne geht. Desweiteren ist es nicht unwichtig, ein gesundes Gewicht zu halten, denn auch so vermeidet man einige Arten von Fußschmerz. Bezogen auf Sport- und Fitnessübungen, den Körper ordentlich aufwärmen und dehnen.

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