FERSENSCHMERZEN – Diagnose, Behandlung, Vorsorge

Fersenschmerzen – Diagnose

Zur Diagnose von Fersenschmerzen sollte eine ärztliche Untersuchung vorgenommen werden, die möglicherweise einige Tests beinhalten kann (z.B. Röntgenuntersuchung, Ultraschall, Kernspintomografie). Diese Tests können zeigen, ob Fersensporn, Stressfrakturen oder Verkalkungen in der Ferse vorhanden sind.

Fersenschmerzen – was tun?

Fersenschmerzen sind nicht sehr leicht heilbar, und es kann oft Monate dauern, bis die Schmerzen verschwunden sind. In den meisten Fällen eignen sich allerdings „konservative“ Behandlungsmethoden, welche keine Medikamente oder spezielle Therapiemethoden verwenden:

  • Eispackungen anwenden, um den Schmerz zu lindern und die Entzündung einzudämmen.
  • Gut gepolsterte Schuhe tragen, in denen der Fuß viel Platz hat.
  • Jegliche körperliche Anstrengung vermeiden - also einige Tage auf keinen Fall joggen, und es vermeiden, lange zu laufen oder lange zu stehen. Das nicht-beanspruchen der Ferse hilft in der Regel, die stärksten Fersenschmerzen zu lindern.
  • Schuheinlagen – Orthopädische Schuheinlagen werden zur Behandlung von Fersenschmerz eingesetzt - qualitativ hochwertige, orthopädische Schuheinlagen können Schmerzen signifikant reduzieren, Ausrichtungsfehler ausgleichen sowie den Druck auf Fersensporn reduzieren.

In anderen, schwer wiegenderen Fällen muss man gegebenenfalls zu anderen Behandlungsmethoden greifen, um die Fersenschmerzen zu lindern. Diese können beispielsweise sein:

  • Entzündungseindämmende Medikamente
  • Physiotherapie
  • Kortikosteroide Injektionen (können schmerzhaft sein) zur Behebung von Entzündungen in der Ferse
  • Iontophorese: Medikamentenbehandlung durch ein elektrotherapeutisches Verfahren
  • Eine Fußschiene welche nachts getragen wird, um Muskelverspannungen im Fuß zu verhindern
  • Extrakorporale Stosswellentherapie: Ein nicht-invasiver chirurgischer Eingriff, welcher Schallwellen einsetzt und ca. 30 Minuten dauert (erfolgt unter Vollnarkose)
  • Operation, z.B. Entfernung der Fußsohlensehnenplatte, des Fersensporns oder der Schleimbeutel

Im Falle einer operativen Entfernung der Sehnenplatte in der Fußsohle kann es in der Folgezeit allerdings passieren, dass das Fußgewölbe schwächer wird und abflacht. Dies kann zu Ungleichgewichten im Fuß führen und chronische Schleimbeutelentzündungen und Verkrümmungen der Zehen verursachen.

Fersenschmerzen – Vorsorge, Prävention

Laut der US-Amerikanischen APMA (American Podiatric Medical Association), der größten fußmedizinischen Vereinigung der USA, können Fersenschmerzen am besten folgendermaßen vermieden werden:

  • Einen Arzt aufsuchen bevor man anstrengende Sport- oder Fitnessübungen beginnt
  • Passende Schuhe kaufen, die gut sitzen, und diese regelmäßig erneuern
  • Ausreichend Dehnen vor und nach Bewegungstraining, Sport- und Fitnessübungen
  • Nicht in unebenem Gelände laufen
  • Nicht barfuß laufen wenn der Untergrund hart ist
  • Auf dem Laufband den Steigungswinkel variieren
  • Wenn Schmerzen auftreten, sofort jegliche Übungen abbrechen


Produkt-Tipps gegen Fersenschmerzen


Fersenschmerzen SalbeDoc Ibuprofen gegen Fersenschmerzen
Ibuprofen Schmerzgel wirkt genau an der richtigen Stelle: dort wo es weh tut. Das Mikrogel sorgt für eine punktgenaue Tiefenwirkung und zieht schnell in die Haut ein. Schneller schmerzfrei: 2/3 aller Anwender spüren schon nach 15 Minuten eine Linderung der Schmerzen. Der Ibuprofen-Wirkstoff wird im Fettgewebe gespeichert und hält bis zu 14 Stunden an. Preis: 100g Gel nur EUR 10,85 bei Ihrer Medpex


Fersenschmerzen

Unsere Partnerapotheke:

medpex Versandapotheke

Sponsoren: