DURCHBLUTUNGSSTÖRUNG – Symptome, Ursachen und Risikofaktoren

Durchblutungsstörung – Ein Überblick

Eine Durchblutungsstörung resultiert in vermindertem Blutfluss und in der Folge in verminderter Sauerstoffversorgung der Körperbereiche. Wenn Durchblutungsstörungen auftreten, hat dies mit Problemen im Kreislaufsystem zu tun. Das Kreislaufsystem ist eine Gruppe von Organen, die das Blut durch den Körper transportieren. Es besteht aus den Blutgefäßen und dem Herzen, wobei das Herz die Rolle der Pumpe des Blutes einnimmt, also das Blut antreibt. Die Arterien transportieren das Blut vom Herzen weg, die Venen zum Herzen hin.

Eine gute Durchblutung ist wichtig, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung unserer Organe zu gewährleisten – ohne genügend Sauerstoff sind die Organe nicht in der Lage, voll zu funktionieren. Wenn Gewebe nicht genügend durchblutet wird, es also zur Durchblutungsstörung kommt, stirbt es unbehandelt im schlimmsten Fall ab.

Durchblutungsstörungen können an zahlreichen Stellen des Körpers auftreten, und sowohl plötzlich (akute Durchblutungsstörung) als auch fortschreitend (chronische Durchblutungsstörung) erscheinen. In manchen Fällen merkt man nicht körperlich, dass es zu Störungen des Blutkreislaufs gekommen ist – dies ist besonders gefährlich, wenn ein Schlaganfall auftritt. In anderen Fällen können Durchblutungsstörungen starke Schmerzen hervorrufen, (z.B. bei schlechter Durchblutung der Arme, Beine oder des Darms).

Durchblutungsstörung – Symptome

Wenn eine Durchblutungsstörung schon seit längerer Zeit besteht, kann dies zu weiten Teilen unbemerkt geschehen, es kann allerdings in Folge dieser Störung auch zu verschiedenen körperlichen Beschwerden kommen.

Durchblutungsstörung in den Beinen ist daran zu erkennen, das die Schmerzen in den Beinen beim Laufen so stark werden können, dass man stehen bleiben oder sich hinsetzen muss. Je länger dies unbehandelt bleibt, desto kürzer werden die schmerzfreien Gehzeiten.

Man sollte insbesondere auf folgende Anzeichen achten, die Hinweise für Durchblutungsstörungen sein können:

  • Schmerzen im hinteren Oberschenkelbereich und im Gesäß
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Beinen
  • Schmerzen beim Laufen und Treppensteigen
  • Dauerhaft kalte Füße und Waden
  • Verfärbungen an den Beinen

Durchblutungsstörungen, die eine medizinische Notfallbehandlung erfordern:

Akute Durchblutungsstörungen im Gehirn (können zu einem Schlaganfall führen), sowie akute Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (können einen Herzinfarkt auslösen) müssen sofort ärztlich behandelt werden. Ebenso ein Verschluss einer Beinarterie (kann dazu führen dass das betroffene Bein amputiert werden muss).

Durchblutungsstörung – Ursachen und Risikofaktoren

Eine Durchblutungsstörung kann sehr viele verschiedene Ursachen haben, wozu folgende gezählt werden müssen:

  • Ein hoher Cholesterinspiegel steigert nicht nur das Risiko von Störungen in der Durchblutung, sondern auch von Herzattacken und Schlaganfällen.
  • Bildung von Blutgerinnseln im Körper (Thromben und Embolien)
  • Dauerhaftes Übergewicht
  • Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus)
  • Ein zu niedriger Blutdruck kann die Blutzirkulation beeinträchtigen; Folgen sind kalte Hände, kalte Füße und Taubheitsgefühle in den Gliedern.
  • Muskelkrämpfe in den Blutgefäßen
  • Strukturelle Defekte des Herzens, die in schlechter Durchblutung resultieren, können angeboren sein, oder durch andere Krankheiten, wie z.B. rheumatisches Fieber, ausgelöst worden sein.
  • Arteriosklerose (Verengung der Arterien aufgrund von Ablagerungen in den Arterien), eine chronische Gefäßerkrankung
  • Erhöhte Blutfettwerte (Hyperlipidämie sowie Hypercholesterinämie)
  • Gefäßentzündungen (Vaskulitis)

Durchblutungsstörung – Mögliche Folgen, Behandlung, Vorsorge Behandlung und Vorsorge Durchblutungsstörung

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