In schweren Fällen von Durchblutungsstörung kann es zu Blutleere, auch Ischämie genannt, kommen. Blutleere erhöht das Risiko für Infektionen, die zu Wundbrand (Gangrän) führen können. Wundbrand erfordert in manchen Fällen eine Amputation des betroffenen Körperglieds.
Heiße und kalten Wasseranwendungen (Hydrotherapie) steigert die Blutzirkulation im Körpergewebe. Wechselnde heiße oder kalte Kompressen können ebenso angewandt werden – wichtig hierbei ist, die Behandlung immer mit dem Eis zu beenden.
Regelmäßige Fitnessübungen und Bewegung ist eine der effektivsten Behandlungsmethoden bei Durchblutungsstörungen. Bewegungsprogramme, die mit dem Arzt abgestimmt werden können, beinhalten zumeist intensive Laufübungen und Beinbewegungen – hierbei wird darauf geachtet, dass der Patient allmählich immer längere Bewegungseinheiten ohne Schmerz durchführen kann. Solche Programme werden auch von Rehabilitationszentren angeboten. Zudem fördert regelmäßige Bewegung das Wachstum von neuen peripheren Arterien, was die Durchblutung anregt.
Durchblutungsfördernde Medikamente (verschreibungspflichtig, muss mit dem Arzt abgesprochen werden).
Selbst-Akupressurmassage zur intensiven Durchblutungsförderung sowie Anregung des Immunsystems und Steigerung der Ganzkörpervitalität. Hierbei wird zielgerichtet die Durchblutung von bestimmten Körperpartien angeregt und über Reflexzonenwirkung eine Beeinflussung zugehöriger innerer Organe mit Tiefenwirkung angestrebt, was zur Schmerzlinderung beiträgt und das Herz-Kreislauf-, Atem-, Nerven- sowie Magen-Darm-System stabilisiert.
Zur Vorbeugung von Durchblutungsstörung werden folgende Maßnahmen empfohlen:
WELEDA Arnika Massageoel
Eine wärmende Massage vor und nach dem Sport mit Weleda Arnika-Massageöl fördert die Durchblutung, lockert die Muskulatur und schützt so vor unangenehmem Muskelkater. Die Komposition des Hautfunktionsöls aus Sonnenblumen- und Olivenöl und den wertvollen Pflanzenauszügen aus Arnikablüten und Birkenblättern kräftigen die Hautfunktionen.
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Arterielle Verschlusskrankheiten: Durchblutungsstörungen der Beine. Ein Leitfaden für Gefäßpatienten (Taschenbuch) von Bernhard Bulling (Autor), Mete Camci (Autor), Haider Halasa (Autor), Marlis Rätz-Günther (Autor)
Die Arterielle Verschlusskrankheit (AVK) ist eine Durchblutungsstörung der Extremitätenarterien. Sie gehört in den Industrieländern zu den häufigsten Erkrankungen. Das Buch richtet sich daher in erster Linie an die Patienten. Neben einer kurzen Epidemiologie der AVK als Volkskrankheit werden sowohl die Funktionen des Kreislaufs als auch die Risikofaktoren Rauchen, Diabetes, Hypertonie und Cholesterin erläutert.
Zum Autor: Niedergelassene Fachärzte einer Gemeinschaftspraxis in Köln, die sich auf die Behandlung von Gefäßkrankheiten spezialisiert hat.
„Dieser Ratgeber bietet dem Patienten eine gute Übersicht über die wichtigsten arteriellen Verschlusskrankheiten. Er zeichnet sich durch gute Didaktik und Themenstrukturierung aus.“
Preis Amazon: € 9,00
Durchblutungsstörungen: Was hilft bei Erkrankungen der Blut- und Lymphgefäße? (Taschenbuch) von Curt Diehm
Durchblutungsstörungen der Arterien und Venen haben in den Industrieländern den Charakter einer Epidemie angenommen.Dieses Buch zeigt den Betroffenen, welche Behandlungsmethoden es gibt und was sie selbst gegen ihre Krankheit tun können. Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit, Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Durchblutungsstörungen des Herzens und des Gehirns, Krampfadern, Venenentzündungen und Venenthrombose, chronischen Venenerkrankungen und Erkrankungen der Lymphgefäße erhalten aktuelle medizinische Informationen, um ihre Krankheit besser verstehen und gemeinsam mit ihrem Arzt die richtige Therapie wählen zu können.
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