DURCHBLUTUNGSSTÖRUNG – Mögliche Folgen, Behandlung, Vorsorge

Durchblutungsstörung – Mögliche Folgen

In schweren Fällen von Durchblutungsstörung kann es zu Blutleere, auch Ischämie genannt, kommen. Blutleere erhöht das Risiko für Infektionen, die zu Wundbrand (Gangrän) führen können. Wundbrand erfordert in manchen Fällen eine Amputation des betroffenen Körperglieds.

  • Schaufensterkrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen)
  • Durchblutungsstörungen können zu Muskelverspannung, Taubheitsgefühlen, Kribbeln und Muskelkrämpfen (besonders wenn man sich ausruht) führen. Desweiteren können auch Veränderungen der Hauttemperatur und Hautfarbe und auch Haarausfall im betroffenen Bereich Folgen von Durchblutungsstörung sein.
  • Krampfadern: Krampfadern sind Venen, die an der Außenseite der Beine anschwellen und dadurch deutlich sichtbar werden. Hierbei sammelt sich Blut in den Venen an, und durch den entstehenden Blutstau werden die Gefäßwende ausdehnt.
  • Bei einer tiefen Beinvenenthrombose bildet sich tief im Körper (zumeist im Unter- oder Oberschenkel) in einer Vene ein Blutgerinnsel – Blutgerinnsel entstehen wenn sich das Blut verdickt und verklumpt. Dieser Blutklumpen in der Vene kann sich lösen (nun Embolus oder Gefäßpfropf genannt) und durch den Blutkreislauf wandern. Sollte der Embolus in der Lunge den Blutfluss blockieren, kann dies nicht nur zu Schädigungen in der Lunge (Lungenembolie), sondern auch zu Schädigungen in anderen Organen führen und schlimmstenfalls den Tod herbeiführen.
  • In besonders schwer wiegenden Fällen von Durchblutungsstörung kann es zum Absterben der betroffenen Körperzellen kommen.
  • Durchblutungsstörungen im Herzmuskel können das Herz permanent beschädigen und es kann zu Herzattacken, einem Herzinfarkt oder zu einem Hirninfarkt kommen.

Durchblutungsstörung – was tun?

Heiße und kalten Wasseranwendungen (Hydrotherapie) steigert die Blutzirkulation im Körpergewebe. Wechselnde heiße oder kalte Kompressen können ebenso angewandt werden – wichtig hierbei ist, die Behandlung immer mit dem Eis zu beenden.

Regelmäßige Fitnessübungen und Bewegung ist eine der effektivsten Behandlungsmethoden bei Durchblutungsstörungen. Bewegungsprogramme, die mit dem Arzt abgestimmt werden können, beinhalten zumeist intensive Laufübungen und Beinbewegungen – hierbei wird darauf geachtet, dass der Patient allmählich immer längere Bewegungseinheiten ohne Schmerz durchführen kann. Solche Programme werden auch von Rehabilitationszentren angeboten. Zudem fördert regelmäßige Bewegung das Wachstum von neuen peripheren Arterien, was die Durchblutung anregt.

Durchblutungsfördernde Medikamente (verschreibungspflichtig, muss mit dem Arzt abgesprochen werden).

Selbst-Akupressurmassage zur intensiven Durchblutungsförderung sowie Anregung des Immunsystems und Steigerung der Ganzkörpervitalität. Hierbei wird zielgerichtet die Durchblutung von bestimmten Körperpartien angeregt und über Reflexzonenwirkung eine Beeinflussung zugehöriger innerer Organe mit Tiefenwirkung angestrebt, was zur Schmerzlinderung beiträgt und das Herz-Kreislauf-, Atem-, Nerven- sowie Magen-Darm-System stabilisiert.

Durchblutungsstörung – Vorbeugung, Prävention

Zur Vorbeugung von Durchblutungsstörung werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Reduzierung von fettreichem Essen
  • Viel Bewegung, Ausdauerübungen, Sport- und Fitnesstraining sowie Bewegungstraining
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Bei Übergewicht Programme / Diäten zur Gewichtsreduzierung
  • Wenig Alkohol (Anmerkung: Laut der AHA, American Heart Association, ist ein Glas Wein pro Tag förderlich für die Durchblutung)


Produkt-Tipps zu Durchblutungsstörung


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